Deutschland

Die SPD steht vor einem schwierigen Jahr

Die Sozialdemokraten treten in Umfragen auf der Stelle, ringen in der Regierung um Kompromisse und ihr eigenes Profil. Für die bevorstehenden Landtagswahlen, insbesondere in Ostdeutschland, sind die Vorzeichen düster. Was kann die Parteispitze tun?

Die beiden SPD-Vorsitzenden Bärbel Bas und Lars Klingbeil haben ihre Mühe, wieder mehr Wähler für ihre Partei zu gewinnen

Die beiden SPD-Vorsitzenden Bärbel Bas und Lars Klingbeil haben ihre Mühe, wieder mehr Wähler für ihre Partei zu gewinnen Foto: Tobias Schwarz/AFP

Die SPD hat eine Schwäche für den Maschinenraum. Begegnet man Sozialdemokraten auf den Fluren oder in den Aufzügen des Bundestages, sind sie oft stolz darauf, etwas für das Land zu bewegen. In den Besprechungsräumen der Fraktionen, in den Ausschusssälen fernab des Rampenlichts. Was beinahe etwas romantisch klingt und unabdingbar ist für die Regierungsarbeit, stellt machtpolitisch mitunter ein Problem dar. Denn in Zeiten des Wettbewerbs um immer geringere Aufmerksamkeit gewinnen vor allem einfache Botschaften, um zu den Wählern durchzudringen und als Partei wiedererkennbar zu sein.

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