Deutschland

Die SPD führt mit großem Selbstvertrauen die Koalitionsverhandlungen

Die SPD ist bei der Bundestagswahl auf ihr schlechtestes Ergebnis seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs gefallen. In den Koalitionsgesprächen mit der Union soll davon nichts zu spüren sein – im Gegenteil. Woran das liegen könnte.

Hang nach links: Am Wochenende wollen die Chefs – (v.l.) Markus Söder (CSU), Friedrich Merz (CDU), und die beiden SPD-Co-Vorsitzenden Lars Klingbeil und Saskia Esken – sich mit strittigen Themen befassen

Hang nach links: Am Wochenende wollen die Chefs – (v.l.) Markus Söder (CSU), Friedrich Merz (CDU), und die beiden SPD-Co-Vorsitzenden Lars Klingbeil und Saskia Esken – sich mit strittigen Themen befassen Foto: AFP/John MacDougall

Die Stimmung im Willy-Brandt-Haus war am Wahlabend miserabel. Mit 16,4 Prozent konnte niemand in der SPD zufrieden sein, auch wenn manche Prognosen noch schlechtere Werte vorhergesehen hatten. Ein Ergebnis, das den Begriff Volkspartei nicht mehr rechtfertigt. Ein Ergebnis der so stolzen, ältesten Partei, wie es die Bundesrepublik seit ihrem Bestehen noch nicht gesehen hat.

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