NATO
Die Militärallianz will den Aufbau ihrer Drohnenabwehr beschleunigen
Angesichts des seit mehr als drei Jahren andauernden Kriegs in der Ukraine und der jüngsten russischen Luftraumverletzungen erwarten NATO-Generalsekretär Mark Rutte und US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, dass mehr NATO-Länder als bisher US-Waffen für die Ukraine kaufen.
Der US-Kriegsminister Pete Hegseth (l.) war gestern auch als Handelsreisender der US-Rüstungsindustrie unterwegs, als er unter anderem mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte an einem Treffen der Verteidigungsminister der Allianz teilnahm Foto: AFP
„Unsere heutige Erwartung ist, dass mehr Länder noch mehr Geld geben, dass sie noch mehr kaufen, um die Ukraine zu unterstützen“, sagte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth am Rande des Treffens in Brüssel am Mittwoch. Hegseth bezog sich damit auf ein Programm von USA und NATO, mit dem die Verbündeten Waffen aus US-Beständen kaufen können, welche die Ukraine im Kampf gegen Russland benötigt. Die zusätzlichen Waffen seien nötig, um den Krieg in der Ukraine zu einem „friedlichen Abschluss“ zu bringen, sagte Hegseth. „Man erlangt Frieden, wenn man stark ist“, betonte der US-Verteidigungsminister, „wenn man über starke und echte Fähigkeiten verfügt, die von Gegnern respektiert werden“.