Serbien

Die Kooperation von Forschung und Wirtschaft ist noch schwach entwickelt

Zu jugoslawischen Zeiten genossen Serbiens Forschungsinstitute einen exzellenten Ruf. Nach langer Durststrecke bemüht sich der EU-Anwärter, sein Innovationspotenzial besser zu erschließen. Doch nicht nur Finanznöte, sondern auch das schwache Interesse der Wirtschaft machen der Forschung zu schaffen.

Mit Krediten der Europäischen Investitionsbank wird im serbischen Novi-Sad eine Forschungseinrichtung finanziert

Mit Krediten der Europäischen Investitionsbank wird im serbischen Novi-Sad eine Forschungseinrichtung finanziert Foto: Editpress

Ein kalter Winterwind streicht über den keilförmigen Rohbau hinter dem Bauzaun unweit des Donau-Ufers im serbischen Novi-Sad. Aber dennoch blickt Vladimir Crnjovic mit zufriedenem Lächeln auf die unwirtliche Baustelle: In dem mit Hilfe von EU-Zuschüssen und Krediten der Europäischen Investitionsbank (EIB) finanzierten Glaspalast sollen die rund 120 Mitarbeiter des von ihm geleiteten „BioSense“-Instituts in Zukunft ihre Sensoren und Roboter für die effektivere Nutzung landwirtschaftlicher Flächen entwickeln.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

73-Jähriger schwer verletzt

Polizei erschießt entlaufenen Tiger bei Leipzig

WHO warnt

Ebola im Kongo mit hoher Ausbreitungsgefahr