Great Barrier Reef
Die Hälfte der Korallen am Riff ist verschwunden
Eine aktuelle Studie zeigt: Das berühmte Great Barrier Reef in Australien hat über 50 Prozent seiner Korallen verloren. Forscher haben den Rückgang der Nesseltiere seit den 1990ern dokumentiert. Vor allem der Klimawandel setzt dem größten Riff der Erde zu.
Foto: Andreas Dietzel
Bunte Korallen, die wie Skulpturen das Meer durchziehen, bilden die Heimat unzähliger Fischarten, Seeanemonen, Seesterne und Schildkröten. Korallenriffe gelten als eines der vielfältigsten Ökosysteme der Erde. Das Great Barrier Reef in Australien ist ein Weltnaturerbe von unschätzbarem Wert – in den 3.000 Einzelriffen leben 1.500 Fischspezies und 400 Korallenarten. Umso schwerer wiegt die Nachricht, dass dieses Naturwunder nur noch halb so viele Korallen beheimatet wie noch vor 20 Jahren.