Corona-Krise

Die Europäische Union legt eine Exitstrategie vor

Gemeinsam, geordnet und geduldig: So stellt sich die Europäische Union den Weg aus der Corona-Krise vor. Nach dem chaotischen, von nationalen Alleingängen geprägten Absturz im März müssten die 27 Mitgliedstaaten nun einen „europäischen Ansatz“ wählen, forderten EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Charles Michel gestern in Brüssel.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Charles Michel präsentierten gestern, wie von den 27 EU-Staaten verlangt, eine EU-Exitstrategie

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Charles Michel präsentierten gestern, wie von den 27 EU-Staaten verlangt, eine EU-Exitstrategie Foto: AFP/Pool/John Thys

Es handele sich um eine „sehr schwierige Aufgabe“, sagte von der Leyen. Schließlich gebe es „keine Lösung, die auf alle passt“. Gefragt seien kleine, maßgeschneiderte Schritte, um die Ausgangssperren und Grenzkontrollen wieder aufzuheben. Doch wie diese Schritte aussehen können, blieb offen. Statt konkrete Vorschläge zu machen, legten von der Leyen und Michel eine unverbindliche „Roadmap“ vor.

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