Weltweite US-Zölle

Die EU will verhandeln, Frankreich spricht von „Handelskrieg“

Die Europäische Union hat harte, aber faire und abgestufte Gegenmaßnahmen zu den neuen US-Zöllen angekündigt. Brüssel will zunächst jedoch mit Washington verhandeln. Mit Beschlüssen wird daher erst Mitte April gerechnet.

Die EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen kündigte in der usbekischen Stadt Samarkand Gegenmaßnahmen an, sollten Gespräche mit der US-Regierung nichts bringen

Die EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen kündigte in der usbekischen Stadt Samarkand Gegenmaßnahmen an, sollten Gespräche mit der US-Regierung nichts bringen Foto: AFP/Vyacheslav Oseledko

Die EU-Kommission hat bereits ein erstes Paket mit Gegenzöllen angekündigt, die am 14. April in Kraft treten sollen. Weitere Vergeltungsmaßnahmen könnten folgen. „Wir finalisieren bereits das erste Maßnahmenpaket als Reaktion auf die Stahlzölle und bereiten nun weitere Maßnahmen vor, um unsere Interessen und Unternehmen zu schützen, falls die Verhandlungen scheitern“, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Die Kommissionschefin fährt eine vorsichtige Linie und setzt auf Dialog. „Wir wollen keine Konfrontation, sondern eine Lösung“, ergänzte ein Beamter der EU-Kommission in Brüssel. Bereits am Freitag seien erste Gespräche mit der US-Administration geplant.

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