Konflikt
Die EU versucht, die Ukraine zu stabilisieren
Direkte Kontakte zwischen Washington und Moskau, dazu EU-Bemühungen auf verschiedenen Ebenen, einen Krieg abzuwenden und die von Russland bedrohte Ukraine zu stabilisieren. Das Programm der Diplomaten ist in dieser Woche reich gefächert.
Der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Valdis Dombrovskis (l.), war einer von mehreren Europapolitikern, die gestern in Kiew vom ukrainischen Premierminister Denys Shmyhal empfangen wurden Foto: Ukrinform/dpa
Einmal Ukraine von West nach Ost und zurück – das Reiseprogramm der neun Abgeordneten aus dem Europaparlament (EP) hatte eine doppelte Funktion, wie der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im EP, David McAllister, am Dienstagnachmittag in Kiew bilanzierte: „Wir sind hier, um die Situation vor Ort zu evaluieren, wir wollen zugleich aber auch ein klares Signal der Unterstützung senden“, erklärte er. Und die Chefin des EU-Sicherheitsausschusses, die französische Liberale Nathalie Loiseau, unterstrich, dass die EU im Eintreten für die territoriale Integrität und die Abwendung von ökonomischem, militärischem und psychologischem Druck selten so einig gewesen sei wie in den zurückliegenden Wochen.