COP30
Die Cúpula dos Povos als alternativer Gipfel
Parallel zur offiziellen UN-Klimakonferenz in Belém findet eine alternative Konferenz mit Fokus auf die Zivilgesellschaft statt, die „Cúpula dos Povos“. Hier stehen unter anderem indigene Organisationen und andere Gruppen im Vordergrund, die häufig besonders stark von den Folgen des Klimawandels und Umweltrassismus betroffen sind.
Die Flotte aus Schiffen und Booten der Indigenen nimmt Kurs auf Belém Foto: Pablo Porciuncula/AFP
In der „blauen Zone“ war es schnell wieder ruhig. Kurz zuvor, am Abend des zweiten Tages der COP30, hatten ein paar Dutzend indigener Demonstranten den Kernbereich der Weltklimakonferenz gestürmt. Die Sicherheitskräfte versuchten sie aufzuhalten. Es kam zu Tumulten. Die COP30 hatte ihren ersten Eklat. Schließlich wurde die „blaue Zone“ mit Tischen und anderen Möbeln verbarrikadiert. Die Kontrolle auf dem Gelände in der brasilianischen Millionenstadt Belém war wieder hergestellt.