Italiens verwaiste Strände
Die Branche fürchtet Milliardenverluste, andere fürchten neue Infektionen
Der Sommer naht, doch eine deutliche Lockerung der Kontaktsperren ist noch nicht abzusehen. Viele Urlaubsorte werden in dieser Saison verwaist bleiben, die Branche fürchtet Verluste in Milliardenhöhe. Die Regierung verspricht Hilfe, doch vor allem kleinere Betriebe sehen sich schon jetzt in ihrer Existenz bedroht. Und eine neue Welle von Coronaviren wird bereits für den Herbst erwartet.
Ein leerer Strand in der Region Latium: Viele Italiener fürchten um ihre wirtschaftliche Existenz, wenn die Touristen ausbleiben müssen Foto: dpa/XinHua
Weltweit stagniert die Wirtschaft zu Zeiten der Covid-19-Pandemie. Im mit am meisten betroffenen Italien steht nicht nur die Industrie still. Auch die Tourismusbranche fürchtet eine existenzbedrohende Rezession. Bereits das Osterwochenende brachten Umsatzeinbußen von 50 Millionen Euro mit sich. Dass die Sommersaison starten kann und die Urlauber ihre sonst so beliebten Feriendomizile beziehen können, ist angesichts der restriktiven Maßnahmen der Regierung eher unwahrscheinlich, selbst wenn die zuständigen Politiker erklären, man bemühe sich, Lösungen zu finden.