Coronavirus
Die Angst vor dem tödlichen Virus ergreift die USA
Die USA schienen zunächst vom Coronavirus verschont zu bleiben. Doch jetzt steigen die Fallzahlen rapide an. Mit Blick auf die Todeszahlen in Europa geht die Angst um. Trump wird nun für sein Krisenmanagement kritisiert. Und viele Amerikaner fürchten um ihre Jobs.
Viele Gouverneure klagen, dass die Regierung von US-Präsident Donald Trump nicht genug tue und dass es zum Beispiel an Masken und Schutzkleidung fehle. Foto: Eric BARADAT / AFP
Die Straßen sind leergefegt, Passanten und der normalerweise dichte Verkehr haben der Angst vor dem Virus Platz gemacht. Innerhalb von zehn Tagen ist das neuartige Coronavirus von einem Problem im fernen Asien und Europa zu einer amerikanischen Krise geworden. Die Zahl der Erkrankungen ist etwa um den Faktor 20 in die Höhe geschnellt, Schutzmasken und Beatmungsgeräte werden knapp. Von New York bis nach Los Angeles an der Westküste unterliegt fast ein Drittel der 330 Millionen Amerikaner Ausgangsbeschränkungen. Viele Menschen fürchten wegen des wirtschaftlichen Einbruchs jetzt auch um ihre Jobs. Die USA sind ein Land im Ausnahmezustand.