Meinung

Deutschland: Die AfD als Projekt von Milliardären

Bei der angeblichen Anti-Establishment-Partei ziehen Superreiche die Strippen

Bei der angeblichen Anti-Establishment-Partei ziehen Superreiche die Strippen Foto: dpa/Daniel Karmann

Am Montag spendete ein Vermögensverwalter der FDP über 430.000 Euro; am Tag darauf standen Name, Partei und Summe auf der Homepage des Bundestages. Als in der Vorwoche ein Immobilien-Investor der CDU 500.000 Euro spendete, wurde das noch am selben Tag veröffentlicht. So ging es in den Monaten zuvor mit 21 weiteren Spenden für die Grünen (1,6 Millionen), die CDU (690.000) die FDP (1,1 Millionen) und den Südschleswigschen Wählerverband (249.000). Neben SPD und Linken fehlt eine Partei in diesen Bekanntmachungen: die AfD. Zugleich jedoch nehmen die Schlagzeilen über die angebliche Anti-Establishment-Partei im Zusammenhang mit Spendenaffären wieder zu.

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