Analyse
Deutsche Außenpolitik in Zeiten von Donald Trump
Wie der deutsche Außenminister Johann Wadephul auf das Bröckeln der regelbasierten Weltordnung reagiert. Und was aus deutscher Sicht 2026 wichtig wird – gerade mit Blick auf die Politik von US-Präsident Donald Trump.
Deutscher Außenminister Johann Wadephul bei internationalem Treffen, betont globale Partnerschaften und Diplomatie Foto: Pedro Pardo/AFP
Bei einer Grundsatzrede vor wenigen Wochen hat der deutsche Außenminister Johann Wadephul (62) die deutsche Außenpolitik wie folgt beschrieben: „Nie als One-Man-Show, sondern immer als Teamplay mit Partnern weltweit.“ Der CDU-Politiker blickte dabei auf die russische Bedrohung auch für Deutschland. Er schilderte den sich „immer intensiver abzeichnenden Großmächtekonflikt“ auf der Welt – zwischen China und den USA. In dieser Lage „muss Deutschland seinen Platz in der Welt – im Herzen Europas – neu bestimmen“, betonte Wadephul.