USA
Der schwierige Abschied für Joe Biden
Nach seinem Rückzug aus dem Rennen um eine zweite Amtszeit hat Joe Biden eine eigenartige Rolle – sowohl im Wahlkampf seiner Partei als auch in seinem Präsidentenjob. Das fällt ihm nicht ganz leicht.
US-Präsident Joe Biden (l.) umarmt die First Lady der USA, Jill Biden, nach seiner Rede am ersten Tag der Democratic National Convention Foto: AFP/Saul Loeb
Joe Biden umarmt seine Tochter Ashley nach deren Rede fest und verweilt mehrere Sekunden in ihren Armen. Dann wischt sich der US-Präsident mit einem Taschentuch über die Augen und geht ans Rednerpult. Dort fasst sich der 81-Jährige ans Herz, während ihn Tausende Delegierte im Saal bejubeln. „Danke, Joe“, brüllen diese beim Parteitag der Demokraten in Chicago in Sprechchören. Und später: „Wir lieben Joe.“