Nach dem Krieg in Bergkarabach
Der hohe Blutzoll und neue Gräueltaten lasten schwer auf dem Neuanfang
Nach dem Krieg kehrt das Leben nach Bergkarabach zurück. Doch die Sorgen steigen. Um das kulturelle Erbe – und um die gefangenen Soldaten.
Ein armenischer Soldat an der Front Ende Oktober: Armenien meldet 2.500 Gefallene, die reale Zahl dürfte weit höher sein Foto: AFP/Aris Messinis
Das Leben kehrt zurück nach Stepanakert: Auf den Straßen der Hauptstadt Bergkarabachs rollen Autos, ein paar Marktstände haben geöffnet, Wäsche hängt zum Trocknen im Freien. Eine Bar bietet den Cocktail „Russischer Friedenssoldat“ an, einen Mix aus Granatapfelsaft, Wodka und Blue Curaçao, wie ein kanadischer Reporter auf Twitter berichtet.