Viel Wasserkraft, wenig Sonnenenergie

Der Westbalkan ist noch weit von einer nachhaltigen Energiewende entfernt

Dank der zu sozialistischen Zeiten errichteten Wasserkraftwerke ist der Anteil erneuerbarer Energiequellen auf dem Westbalkan selbst höher als in vielen EU-Staaten. Doch nicht nur wegen betagter Kohlekraftwerke ist der Weg zu einer nachhaltigen Energiewende noch weit: Solarenergie wird bisher kaum genutzt.

Die Windkraft ist in den Ländern des Westbalkans noch kaum erschlossen

Die Windkraft ist in den Ländern des Westbalkans noch kaum erschlossen Foto: Odd Andersen/AFP

Zumindest über ihr oft gepriesenes Potenzial verfügen die Staaten des Westbalkans auch auf dem Energiesektor genug. Denn der ausgezehrte EU-Wartesaal scheint für die Stromgewinnung aus erneuerbaren Energiequellen wie gemacht. In tiefen Balkanschluchten rauschen und gurgeln Bäche und Flüsse. Auf den Anhöhen weht zumindest in Küstennähe fast immer ein Wind. Und wegen des Klimawandels gleißt die Sonne immer stärker und länger über den Dächern und Feldern der Vielstaatenregion.

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