Südosteuropa
Der US-Schmusekurs mit Putin stößt auf Kritik – und Zustimmung
Der Ukraine-Alleingang der USA nährt auch bei den NATO-Partnern in Südosteuropa Verlassungsängste. Die Sorge, dass Trump mit Putin hinter ihrem Rücken auch über Moskaus Einfluss in den ex-sozialistischen Staaten verhandeln könnte, geht allerdings auch mit Triumphgefühlen prorussischer Kräfte einher.
Putins und Trumps Fanboys in der EU: der ungarische Regierungschef Viktor Orbán (l.) und sein Spezi, der slowakische Regierungschef Robert Fico Foto: AFP/Tomas Benedikovic
Seiner Genugtuung über die sicherheitspolitische US-Kehrtwende lässt Ungarns russophiler Premier Viktor Orban freien Lauf. „Halleluja – das ist es, auf das wir gewartet haben“, reagierte er am Wochenende auf die Kunde von dem US-Alleingang zur beabsichtigten Beendigung des Ukraine-Kriegs: „Russland wird wieder in das globale Wirtschaftssystem integriert. Dies wird Ungarns Wirtschaft einen enormen Schub geben. Wir werden vom Frieden enorm profitieren.“