Deutschland

Der Rückzug des SPD-Politikers Kevin Kühnert und was er bedeutet

Der ehemalige SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert hat der Politik den Rücken gekehrt. In der „Zeit“ spricht er erstmals offen über die Gründe – von Angst bis Enttäuschung. Ein Rückzug, der mehr erzählt als nur die Geschichte eines Einzelnen.

Der ehemalige SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert im Deutschen Bundestag

Der ehemalige SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert im Deutschen Bundestag Foto: Michael Kappeler/dpa

Oft ist es blanker Hass, der per E-Mail eintrifft. Es wird Gewalt und sogar Mord angedroht. Sie richten sich gegen Politiker und Politikerinnen, oft gerade gegen die, die sich für Minderheiten einsetzen, denen soziale Gerechtigkeit am Herzen liegt und die sich gegen Extremismus wenden. Man könnte sie als Idealisten bezeichnen, die wirklich etwas verändern möchten. Zu ihnen gehörte Kevin Kühnert. Einst war er der Hoffnungsträger der SPD: beliebt, jung, motiviert. Doch dann trat er im Oktober 2024 von seinem Posten als Generalsekretär der SPD zurück, schloss eine erneute Kandidatur für den Bundestag aus – er ist 35 Jahre alt.

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