Krieg in Nahost
Der „Globale Süden“ sympathisiert mit den Palästinensern
Viele Länder im „Globalen Süden“ machen Israel für die Eskalation der Gewalt im Nahen Osten verantwortlich und solidarisieren sich mit den Palästinensern.
Pro-palästinensische Aktivisten demonstrieren in einer Shopping-Mall in Johannesburg gegen Israel Foto: Stringer/AFP
Der Überfall der Hamas auf Israel hat unabsehbare Folgen für das globale Machtgefüge. Der 7. Oktober 2023 werde als „schwarzer Tag in die Geschichte eingehen“, schreibt der Politologe und Journalist Markus Bickel. Die Weltöffentlichkeit ist entsetzt über die Grausamkeit der mörderischen Aktion der Hamas, aber auch über das Leid in Gaza durch die israelische Vergeltungsaktion. Während für die meisten westlichen Staaten die Sicherheit Israels im Vordergrund steht, machen viele Menschen im sogenannten Globalen Süden Israel für die Gewalt verantwortlich, die es erleidet.