EU-Parlament

Der Fall Le Pen wirft ein Schlaglicht auf ungelöste Probleme

Das Urteil gegen die französische Nationalistenführerin Marine Le Pen schlägt auch in Brüssel hohe Wellen. Denn die frühere Europaabgeordnete (2004-2017) ist in der Europäischen Union immer noch eine große Nummer.

Die damalige EU-Parlamentarierin Marine Le Pen sitzt im Oktober 2016 im Straßburger Plenarsaal. Die heutige französische Abgeordnete wurde am Montag wegen Veruntreuung europäischer Gelder verurteilt.

Die damalige EU-Parlamentarierin Marine Le Pen sitzt im Oktober 2016 im Straßburger Plenarsaal. Die heutige französische Abgeordnete wurde am Montag wegen Veruntreuung europäischer Gelder verurteilt. Foto: Frederick Florin/AFP

Le Pen hat 2024 die drittgrößte Fraktion im Europaparlament, die „Patrioten für Europa“, mitgegründet. Sie tritt regelmäßig mit prominenten Nationalisten und Populisten wie Viktor Orbán oder Matteo Salvini auf und treibt den Rechten neue Wähler zu. Dass sie nun nicht mehr für öffentliche Ämter kandidieren darf, trifft nicht nur ihr Rassemblement national in Frankreich, sondern die Rechtsparteien in ganz Europa. Das sorgt für Erleichterung im Europaparlament, das sich der Klage gegen Le Pen angeschlossen hatte.

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