Deutschland

Debatte in der Union um den Umgang mit der AfD

CDU-Chef Friedrich Merz hat Forderungen nach einer Lockerung der Brandmauer zur AfD zurückgewiesen. Frühere Unionspolitiker hatten zuvor für ein Umdenken plädiert. Ein Politikwissenschaftler warnt vor den Folgen, die eine Zusammenarbeit mit den Rechten für die CDU haben könnte.

Sie wollen die Brandmauer gegen die AfD nicht aufweichen: der deutsche Kanzler Friedrich Merz und der Vorsitzende der Unions-Fraktion im Bundestag, Jens Spahn (r.)

Sie wollen die Brandmauer gegen die AfD nicht aufweichen: der deutsche Kanzler Friedrich Merz und der Vorsitzende der Unions-Fraktion im Bundestag, Jens Spahn (r.) Foto: Kay Nietfeld/dpa

In der CDU schwelt eine Debatte über den Umgang mit der AfD. Meinungsforscher sehen die Rechten im Umfragehoch: Bei Insa erreichte die AfD am Wochenende einen Allzeit-Rekord von 27 Prozent. Die CDU folgte mit zwei Prozentpunkten Abstand. An diesem Sonntag kam das CDU-Präsidium zu einer zweitägigen Klausurtagung zusammen, um den Umgang mit der AfD zu besprechen – auch mit Blick auf die Landtagswahlen im kommenden Jahr. In Sachsen-Anhalt etwa könnte die AfD mit weitem Abstand stärkste Kraft werden. Umfragen sehen sie derzeit bei rund 40 Prozent.

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