Nach Moria-Brand

„Das ist also Europa? Ich ertrage das nicht mehr“

Das Elend von Moria besteht seit Jahren. Nachdem das Flüchtlingscamp auf der griechischen Insel Lesbos abgebrannt ist, wird wieder hitzig diskutiert. Auf Lesbos selbst herrscht Hoffnungslosigkeit. 

Viele Moria-Bewohner haben alles verloren, einige sogar ihre Pässe und Ausweispapiere

Viele Moria-Bewohner haben alles verloren, einige sogar ihre Pässe und Ausweispapiere Foto: AFP/Angelos Tzortzinis

Die Flucht vor dem Flammeninferno in Griechenlands größtem Flüchtlingslager Moria ist den fast 13.000 ehemaligen Insassen gelungen. Doch Tage nach der Brandkatastrophe fühlen sich die Menschen auf der griechischen Insel Lesbos von Europa im Stich gelassen. Viele Migranten sind weiterhin rund um die abgebrannte Unterkunft anzutreffen. Alles, was sie vor den Flammen retten konnten, schleppen sie jetzt auf dem Rücken.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren