Seuchenschutz

Das WHO-Abkommen regelt weder Souveränität noch Lockdowns

Ein neuer WHO-Vertrag soll Länder besser auf Pandemien vorbereiten. Luxemburg unterstützt das Vorhaben – und erklärt, welche konkreten Maßnahmen hinter dem Entwurf stehen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf Symbolfoto: Lian Yi/Xinhua/dpa

Die 194 WHO-Mitgliedstaaten haben vergangene Woche nach mehr als drei Jahren Verhandlungen einem Abkommen zugestimmt, mit dem sie sich besser auf künftige Pandemien vorbereiten wollen. Der ausgearbeitete Entwurf soll der Jahresversammlung der Weltgesundheitsorganisation in Genf Mitte Mai zur Unterzeichnung vorgelegt werden. Das Luxemburger Gesundheitsministerium bewertet die Einigung als historischen Schritt – und will die Umsetzung in den nächsten Monaten und Jahren aktiv vorantreiben. Doch welche Maßnahmen verbergen sich hinter dem Entwurf?

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