Riffe, Schimpansen und Albatrosse

Das Geheimnis der „Bright Spots“: Warum manche Ökosysteme dem Klimawandel trotzen

Korallenriffe in Papua-Neuguinea, Schimpansen in Westafrika, Albatrosse in Tasmanien: Sie alle behaupten sich erstaunlich gut – entgegen allen Trends. Forschende der Universität Sydney haben nach den Gründen gesucht und ein überraschendes Muster gefunden. Es verrät, was andere Schutzprojekte davon lernen können.

Auch in Westafrika haben einige Populationen der Westafrikanischen Schimpansen den Bestandsrückgang besser überstanden

Auch in Westafrika haben einige Populationen der Westafrikanischen Schimpansen den Bestandsrückgang besser überstanden Foto: AFP

Korallenriffe, die regelmäßig eine Pause vom Fischfang bekommen. Schimpansen, die dort besser überleben, wo Dorfgemeinschaften die Jagd ablehnen. Grizzlybären, deren Schutz von indigenen Gemeinschaften angeführt wird. Und Albatros-Küken in Tasmanien, die von einer engen Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern, Wildtiermanagern und Behörden profitieren.

Die Beispiele liegen auf verschiedenen Kontinenten und betreffen ganz unterschiedliche Tiere und Lebensräume. Trotzdem gehören sie zu den Fällen, in denen sich Ökosysteme besser entwickeln, als unter den gegebenen Bedingungen zu erwarten wäre.

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