Nach dem Tod von Benedikt XVI.

Das Ende einer schwierigen Kohabitation der beiden Päpste

Zu einem „Leben im Gebet“ wollte sich der nun verstorbene Papst Benedikt XVI. nach seinem Rücktritt eigentlich zurückziehen. Doch in den fast zehn Jahren als emeritierter Papst ist es bei Benedikt nicht immer beim Beten geblieben – mit Äußerungen und Texten sorgte der Deutsche wiederholt für Irritationen.

Papst Franziskus ist nun definitiv allein Herr im Haus

Papst Franziskus ist nun definitiv allein Herr im Haus Foto: Andrew Medichini/AP/dpa

Die lange andauernde Kohabitation der beiden Päpste war in der Geschichte der katholischen Kirche einmalig. Obwohl Benedikt am 11. Februar 2013 auf Lateinisch seinen Rücktritt angekündigt und wenig später vollzogen hatte, legte er nie das weiße Gewand des Papstes ab. Das ungewöhnliche Zusammenleben zwischen dem 265. und 266. Papst lief zunächst reibungslos. Nur dass der zu den großen Gelehrten der Kirche zählende Benedikt dann immer öfter das tat, was er am liebsten machte. Er schrieb über die großen Themen der Kirche und verfasste dabei Analysen, die Kontroversen auslösten.

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