Kasachstan

Das Ausmaß der Unruhen wird langsam deutlich, aber es bleiben viele Fragen

Am Freitag befahl Kasachstans Präsident Tokajew, auf Demonstranten zu schießen. Nun wird das dramatische Ausmaß der Unruhen in Kasachstan langsam deutlicher. Der Staatschef nutzt derweil Experten zufolge die Krise, um sich von seinem Vorgänger Nasarbajew zu lösen. Trotzdem bleiben erst einmal mehr Fragen als Antworten.

Jahresbeginn in Kasachstan: Von der Preiserhöhung für Treibstoffe bis zu brennenden Regierungsgebäuden vergingen nur wenige Tage

Jahresbeginn in Kasachstan: Von der Preiserhöhung für Treibstoffe bis zu brennenden Regierungsgebäuden vergingen nur wenige Tage Foto: AFP/Alexandr Bogdanov

Wenige Tage nach einem von Präsident Kassym-Schomart Tokajew erteilten Schießbefehl haben die autoritären Behörden in Kasachstan von mindestens 164 Todesopfern bei den schweren Unruhen gesprochen. Alleine in der besonders schwer betroffenen Millionenstadt Almaty seien 103 Menschen ums Leben gekommen, darunter zwei Kinder, berichtete das kasachische Staatsfernsehen am Sonntag unter Berufung auf das Gesundheitsministerium.

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