Kein Boykott

Chinas Präsident Xi empfängt Großherzog Henri und andere internationale Vertreter zu üppigem Bankett

Der Luxemburger Großherzog Henri hat sich am Sonntag mit dem chinesischen Präsidenten Xi unterhalten. Premierminister Bettel sagte am Freitag, der Großherzog sei in seiner Funktion als Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees dort. Laut der chinesischen staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua hatte das Gespräch durchaus politische Züge.

Großherzog Henri sprach am Sonntag mit dem chinesischen Präsidenten Xi

Großherzog Henri sprach am Sonntag mit dem chinesischen Präsidenten Xi Foto: China Xinhua News

Großherzog Henri hat das Wochenende in China verbracht. Der offizielle Grund: die Olympischen Winterspiele in Peking. Der Großherzog ist nämlich Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Politische Spannungen sowie Kritik an Menschenrechtsverletzungen im Gastgeberland belasten allerdings das Sportereignis. Länder wie die USA, Großbritannien, Kanada und Australien boykottieren die Feiern, indem sie keine hohen Vertreter entsandt haben. Deutschland ist ähnlich nicht vertreten, spricht allerdings wie Japan nicht von Boykott.

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