Bericht eines US-Thinktanks

China verstärkt seine Präsenz in der Antarktis

Satellitenbilder zeigen, dass China eine neue Station in der Antarktis baut. Auch bereits etablierte Einrichtungen werden erweitert. Dies berichtet ein Thinktank in Washington, der meint, dass Peking bei den neuen Plänen strategisch vorgeht. Selbst Spionage könne nicht ausgeschlossen werden, heißt es.

Symbolfoto

Symbolfoto Foto: Alexandra Mazur/University of Gothenburg/dpa

Schon heute ist bekannt, dass China Interesse an der Arktis hat. Das schmelzende Eis könnte Peking neue Handelswege sowie Zugang zu Rohstoffen liefern. Doch laut des Center for Strategic and International Studies (CSIS) baut China nun auch seine Präsenz in der Antarktis aus. Was sich aktuell auf dem Kontinent aus Eis tut, sei „die größte Erweiterung seit zehn Jahren“, heißt es in einem Bericht des in Washington ansässigen Thinktanks, der sich auf Satellitenaufnahmen bezieht, die im Januar aufgenommen wurden.

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