Schweinepest

China stoppt Importe von deutschem Schweinefleisch

Die Befürchtungen der deutschen Bauern sind wahr geworden: Auch wenn bisher erst ein einziges Wildschwein mit der Schweinepest entdeckt wurde, hat das Folgen: Wichtige Absatzmärkte in Asien brechen weg.

Das Importverbot ist laut FDP-Agrarpolitiker Karlheinz Busen „eine riesige Katastrophe für die deutsche Landwirtschaft“

Das Importverbot ist laut FDP-Agrarpolitiker Karlheinz Busen „eine riesige Katastrophe für die deutsche Landwirtschaft“ Archivfoto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Der erste Fall der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland schlägt bei den Landwirten immer härter aufs Geschäft. Nach Südkorea verhängte am Samstag China als größter Abnehmer für deutsches Schweinefleisch außerhalb der EU einen Stopp für Einfuhren aus der Bundesrepublik. Das Bundesagrarministerium will sich bei der Regierung in Peking weiterhin für Handelsmöglichkeiten einsetzen. Die Bauern sind zudem alarmiert wegen abrupt abgesackter Schweinepreise. Dies sei „deutlich überzogen und schlichtweg inakzeptabel“, sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied der Deutschen Presse-Agentur.

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