USA

Chefpostenwahl im US-Kongress geht nach Debakel in neue Runde

Kevin McCarthy hat vor der Wahl um den Vorsitz des Repräsentantenhauses gesagt, er werde so oft antreten, wie notwendig. Am Mittwoch dürfte er eine neue Chance bekommen. Aber es ist nicht ausgeschlossen, dass die Republikaner ihn komplett fallen lassen.

Bis der Vorsitz geklärt ist, kann die Kongresskammer ihre Arbeit nicht aufnehmen

Bis der Vorsitz geklärt ist, kann die Kongresskammer ihre Arbeit nicht aufnehmen Foto: Alex Brandon/AP/dpa

Nach mehreren erfolglosen Wahlgängen setzt das US-Repräsentantenhaus an diesem Mittwoch die Abstimmung über den mächtigsten Posten im amerikanischen Parlament fort. Zuvor hatte der Republikaner Kevin McCarthy die erforderliche Mehrheit bei der Wahl zum Vorsitzenden der Parlamentskammer dreimal verfehlt. Für den 57-Jährigen ist das eine historische Schlappe und öffentliche Bloßstellung. Es war nun völlig offen, wie McCarthy in den Stunden bis zur neuerlichen Abstimmung am Mittwochmittag (Ortszeit/18.00 Uhr MEZ) die fehlenden Stimmen sichern will. Gleichzeitig kursierten schon Namen alternativer Kandidaten für den Posten.

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