Ausgang offen

Chaos ohne Ende: Machtkampf im US-Repräsentantenhaus geht weiter

Und täglich grüßt das Murmeltier: Nach drei chaotischen Sitzungstagen will das US-Repräsentantenhaus an diesem Freitag einen neuen Anlauf machen, um einen Vorsitzenden der Kammer zu wählen. Ausgang offen. Es ist das längste Gezerre um den Chefposten seit dem 19. Jahrhundert.

Reporter umringen Kevin McCarthy, bisheriger Minderheitsführer der Republikaner im US-Repräsentantenhaus, als er am Donnerstag die Kammern des Repräsentantenhauses verlässt, nachdem das Repräsentantenhaus zum dritten Mal getagt hat, um einen Sprecher zu wählen und den 118. Kongress in Washington einzuberufen

Reporter umringen Kevin McCarthy, bisheriger Minderheitsführer der Republikaner im US-Repräsentantenhaus, als er am Donnerstag die Kammern des Repräsentantenhauses verlässt, nachdem das Repräsentantenhaus zum dritten Mal getagt hat, um einen Sprecher zu wählen und den 118. Kongress in Washington einzuberufen Foto: Julio Cortez/AP/dpa

Nach drei Tagen Wahlchaos im US-Kongress geht der Machtkampf um das höchste Amt im amerikanischen Parlament an diesem Freitag in die nächste Runde. Nach fünf weiteren ergebnislosen Wahlgängen bei der Abstimmung über den Vorsitzenden des Repräsentantenhauses stimmte die Parlamentskammer am Donnerstagabend (Ortszeit) dafür, die Sitzung auf diesen Freitag (Ortszeit/18.00 Uhr MEZ) zu vertagen. Der republikanische Kandidat Kevin McCarthy ist wegen einer parteiinternen Rebellion in den vergangenen Tagen bereits in insgesamt elf Wahlgängen durchgefallen. Das Wahldrama lähmt den Kongress und ist für den 57-Jährigen eine historische Blamage.

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