Spanien

Ceuta zwei Monate nach dem Ansturm: Immer mehr Migranten verlassen die Stadt

Zwei Monate sind nach dem massenhaften Ansturm von zehntausenden Menschen aus Marokko vergangen, doch an manchen Stränden von Ceuta sieht es noch immer so aus, als wäre es erst wenige Tage her.

Migranten haben sich provisorische Unterkünfte am Strand von El Trampolín in Ceuta eingerichtet

Migranten haben sich provisorische Unterkünfte am Strand von El Trampolín in Ceuta eingerichtet Foto: Marcos Moreno/EUROPA PRESS/dpa

Plastikplanen flattern im Wind, zwischen Zelten und notdürftig zusammengezimmerten Hütten hängen Kleider zum Trocknen. Sandsäcke sollen verhindern, dass das Meer bei Regen in die Behausungen schwappt. Tausende Migranten warten in der spanischen Grenzstadt noch immer auf eine Entscheidung über ihre Zukunft.

Die Normalität kehrt nur langsam zurück in diese 85.000-Einwohner-Stadt an der nordafrikanischen Küste. In der Innenstadt sind die Cafés wieder voll, Kinder spielen auf den Plätzen, die Geschäfte haben geöffnet. Doch zum Straßenbild gehören weiterhin Polizeipatrouillen und Soldaten. Auch die Grenze zum benachbarten Marokko wird scharf bewacht.

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