Balkan

Bulgarien streitet Nordmazedonien die Identität ab und droht mit EU-Blockade

Ausgerechnet die beiden Gastgeber des gestrigen EU-Westbalkangipfels sind hoffnungslos zerstritten. Bulgarien streitet Nordmazedonien Identität und Sprache ab – und will die EU-Beitrittsverhandlungen der Nachbarn blockieren.

Veranstaltet Bulgariens Regierungschef Bojko Borissow nur ein Ablenkungsmanöver wegen heimischer Proteste gegen seine Regierung oder steckt mehr hinter den Angriffen auf den Nachbar Nordmazedonien?

Veranstaltet Bulgariens Regierungschef Bojko Borissow nur ein Ablenkungsmanöver wegen heimischer Proteste gegen seine Regierung oder steckt mehr hinter den Angriffen auf den Nachbar Nordmazedonien? Foto: AFP/Pool/Olivier Hoslet

Schon vor Beginn des EU-Westbalkangipfels gestern in Sofia hing der Haussegen bei den beiden Co-Gastgebern schief. Der Grund: Das EU-Mitglied Bulgarien streitet dem EU-Anwärter Nordmazedonien die Identität und Sprache ab – und droht den Nachbarn mit der Blockade des im Dezember geplanten Auftakts des EU-Beitrittsmarathons.

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