EU

Brüssel streitet über Teilnahme an Trumps „Friedensrat“ – Sozialisten sind „entsetzt“

Streit um Trumps „Friedensrat“. Die EU ist gespalten über die Teilnahme am neuen Gremium in Washington. Die Sozialisten zeigen sich empört, und Brüssel ringt um Kurs und Glaubwürdigkeit.

Europäische konservative Politiker beobachten Trump bei Friedensrat, Symbolbild für politische Macht und Verhandlungen am Tisch

„Wer nicht am Tisch sitzt, steht auf der Speisekarte“: Europas Konservative wollen bei Trumps Friedensrat zuschauen Foto: dpa/Gian Ehrenzeller

Wie hältst Du es mit dem „Friedensrat“ von US-Präsident Donald Trump? Über diese Frage ist ein heftiger Streit in der EU entbrannt. Der Grund: Einige EU-Staaten und die EU-Kommission nehmen am ersten Treffen des neuen Gremiums am Donnerstag in Washington teil, obwohl es der UNO und anderen internationalen Institutionen Konkurrenz macht.

Mehrere große EU-Staaten, darunter Deutschland und Frankreich, hatten eine Einladung zum „Friedensrat“ abgelehnt. „Wir haben einen Friedensrat, und das sind die Vereinten Nationen“, sagte Außenminister Johann Wadephul. Trumps neuer Club rüttele an den Prinzipien der UNO, kritisierte Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron.

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