Untersuchungsbericht

Britisches Parlament stimmt über Lügenaffäre ab: Johnson abgewatscht, Sunak blamiert

Boris Johnson als Persona non grata und eine düpierte britische Regierung. Das ist das Resultat der Abstimmung am Montagabend im britischen Parlament über den Untersuchungsbericht, der Johnson der wiederholten Lügnerei bezichtigt. 

Boris Johnson hat das britische Unterhaus mehrfach wissentlich belogen. Zu der Schlussfolgerung kommt ein Untersuchungsbericht, der am Montagabend mit 354 zu sieben Stimmen angenommen wurde.

Boris Johnson hat das britische Unterhaus mehrfach wissentlich belogen. Zu der Schlussfolgerung kommt ein Untersuchungsbericht, der am Montagabend mit 354 zu sieben Stimmen angenommen wurde. Foto: AFP/Daniel Leal

Es war die ultimative Ohrfeige. An seinem 59. Geburtstag machte ihm das britische Unterhaus ein Präsent, auf das Boris Johnson hätte verzichten können. Mit der überwältigenden Mehrheit von 354 zu 7 Stimmen stimmten die Abgeordneten am späten Montagabend einem Untersuchungsbericht zu, der den ehemaligen Premierminister der wiederholten, absichtlichen und fahrlässigen Lügnerei bezichtigt. Nachdem Johnson der Sanktion einer Suspendierung vom Parlament mit der Niederlegung seines Mandats zuvorgekommen war, konnten ihm seine Ex-Kollegen nur noch ein Hausverbot aussprechen: Der Ex-Premier erhält keinen Besuchsausweis, wie ihn ehemalige Abgeordnete beanspruchen dürfen.

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