Wikileaks-Gründer

Britisches Gericht lehnt US-Auslieferungsantrag für Assange ab

In den USA hätten Julian Assange bei einer Verurteilung bis zu 175 Jahre Haft gedroht. In London hat nun ein Gericht den Antrag der US-Justiz auf Auslieferung des Wikileaks-Gründers zurückgewiesen. Doch der Rechtsstreit dürfte weitergehen.

Eine Demonstrantin steht am Montag vor dem Strafgerichtshof Old Bailey mit einer Tafel mit der Aufschrift "Do what’s right not what’s best for your career – #Freeassange" (Tun Sie, was richtig ist, nicht was für Ihre Karriere das Beste ist)

Eine Demonstrantin steht am Montag vor dem Strafgerichtshof Old Bailey mit einer Tafel mit der Aufschrift "Do what’s right not what’s best for your career – #Freeassange" (Tun Sie, was richtig ist, nicht was für Ihre Karriere das Beste ist) Foto: AFP

Ein Gericht in London hat den US-Auslieferungsantrag für Wikileaks-Gründer Julian Assange am Montag abgelehnt. Dem 49-Jährigen hätten in Amerika im Fall einer Verurteilung bis zu 175 Jahre Haft gedroht. Die Richterin begründete ihre Entscheidung mit dem psychischen Gesundheitszustand Assanges und den Haftbedingungen, die ihn in den USA erwarten würden. Es sei damit zu rechnen, dass er sich in Isolationshaft das Leben nehmen werde.

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