Großbritannien

„Bildung verlorengegangen“: Britische Schulen bleiben trotz Corona geöffnet

Premier Johnson und seine Regierung wollen im zweiten Lockdown die Schulen unbedingt offen halten. Wissenschaftler unterstützen jetzt diesen Ansatz.

Dem britischen Premier Johnson werden in der Corona-Krise viele Fehler angelastet

Dem britischen Premier Johnson werden in der Corona-Krise viele Fehler angelastet Foto: AFP/Leon Neal

Dreijährige brauchten plötzlich wieder Windeln, ältere Kindergartenkinder hatten den Umgang mit Messer und Gabel vergessen, Grundschüler das kleine Einmaleins – ein neuer Bericht der englischen Schulaufsicht Ofsted zeichnet ein düsteres Bild der Lockdown-Folgen unter den Jüngsten der britischen Bevölkerung. Ohne Zweifel sei „Bildung verlorengegangen“, und zwar besonders bei Kindern aus bildungsfernen Familien, betonte Ofsted-Chefin Amanda Spielman zu Wochenbeginn. Damit lieferte die Behörde der konservativen Regierung von Premier Boris Johnson neue Munition für ihr Argument, im Lockdown 2.0 müssten Bildungseinrichtungen unter allen Umständen geöffnet bleiben.

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