Ukraine-Krieg
Biden setzt Zeichen an NATO-Ostflanke – Moskau verstärkt Truppen
Für den US-Präsidenten ist die Ukraine Schauplatz eines globalen Wettbewerbs zwischen Demokratien und Autokratien. Der russische Außenminister beschuldigt den Westen, mit den Sanktionen einen „hybriden, totalen Krieg“ angezettelt zu haben.
Foto: dpa/Lukasz Gagulski
US-Präsident Joe Biden hat am 30. Tag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine das östliche NATO-Mitglied Polen besucht. Nur 90 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt traf sich Biden am Freitag in der Stadt Rzeszow zunächst mit in Polen stationierten US-Soldaten. Der US-Präsident sagte, in dem Konflikt gehe es um mehr, als den Menschen in der Ukraine zu helfen und die „Massaker“ zu stoppen. Es gehe auch um die Freiheit der Kinder und Enkel der amerikanischen Soldaten. In den vergangenen zehn Jahren seien mehr Demokratien auf der Welt verloren gegangen, als neue gegründet worden seien. Die Frage sei, ob sich im globalen Wettbewerb Demokratien oder Autokratien durchsetzten.