„Amerika ist bereit zum Abheben“

Biden beschwört nach ersten 100 Tagen als US-Präsident einen Neuanfang

Joe Biden will die USA als Präsident tiefgreifend verändern – und seine erste Ansprache vor dem US-Kongress nutzt er, um trotz Corona-Krise Optimismus zu verbreiten. Für das Ausland gibt es klare Botschaften.

Erstmals in der Geschichte der USA saßen bei der 100-Tage-Ansprache zwei Frauen hinter dem Präsidenten: Kamala Harris, die erste Vizepräsidentin des Landes, und die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi

Erstmals in der Geschichte der USA saßen bei der 100-Tage-Ansprache zwei Frauen hinter dem Präsidenten: Kamala Harris, die erste Vizepräsidentin des Landes, und die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi Foto: AFP/Melina Mara

36 Jahre lang wohnte Joe Biden den Ansprachen der US-Präsidenten im Kongress als Senator im Publikum bei. Weitere acht Jahre saß er als Vizepräsident bei den Reden hinter Präsident Barack Obama. Am Mittwochabend ist nun Bidens große Stunde gekommen: Erstmals spricht der 78-Jährige als Präsident der Vereinigten Staaten im Kapitol vor den beiden Kammern des US-Kongresses, am Vorabend seines 100. Tages im Amt. Seinem Stil bleibt der Demokrat treu: Seine 65-minütige Ansprache ist versöhnlich, nicht spalterisch. Seinen Landsleuten macht Biden Mut. Auch mit Blick auf den erstarkenden Rivalen China verspricht er: „Die Zukunft wird Amerika gehören.“

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