Nahost

Bericht: Israels Armee bestreitet Hinrichtung von Rettern

Nach Einschätzung des Roten Halbmonds wurden die Retter in Gaza aus nächster Nähe erschossen. Israels Armee weist das laut einem Bericht zurück. Mehrere Getötete sollen Hamas-Mitglieder gewesen sein.

Dieses Bild stammt aus einem Handout-Video, das Berichten zufolge vom Mobiltelefon eines in Gaza getöteten humanitären Helfers zusammen mit anderen Rettern geborgen und am 5. April 2025 von der Palästinensischen Rothalbmondgesellschaft (PRCS) veröffentlicht wurde

Dieses Bild stammt aus einem Handout-Video, das Berichten zufolge vom Mobiltelefon eines in Gaza getöteten humanitären Helfers zusammen mit anderen Rettern geborgen und am 5. April 2025 von der Palästinensischen Rothalbmondgesellschaft (PRCS) veröffentlicht wurde Foto: Palestinian Red Crescent/AFP

Der Tod einer Gruppe von palästinensischen Rettungskräften im Gazastreifen durch Schüsse israelischer Soldaten bringt das Militär in Erklärungsnot. Laut der „Times of Israel“ räumte die Armee am Abend ein, dass ihre anfängliche Darstellung des Vorfalls von vor rund zwei Wochen inkorrekt war. Die Truppen hätten jedoch niemanden hingerichtet und auch nichts zu vertuschen versucht. Unter den Getöteten seien mehrere Mitglieder der islamistischen Terrororganisation Hamas. Der Fall werde erneut untersucht und am Sonntag dem Generalstabschef Ejal Zamir vorgelegt, hieß es.

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