Schweiz
Banges Warten und leise Hoffnung nach Gletscherabbruch
Ein Gletscherabbruch hat ein ganzes Dorf unter zehn Millionen Kubikmeter Eis und Gestein verschüttet. Für die Bewohner des Lötschentals im Wallis gilt weiterhin Alarmbereitschaft wegen einer drohenden Sturzflut. Es ist nicht der erste Gletscherabbruch infolge des Klimawandels in der Schweiz.
Das Dorf Blatten wurde dem Erdboden gleichgemacht Foto: AFP/Alexandre Agrusti
Nach dem Gletscherabbruch in der Schweiz herrscht im betroffenen Lötschental weiter höchste Anspannung. Das Wasser in dem See, der hinter den herabgestürzten Eis- und Gesteinsmassen entstanden ist, stieg am Freitag weiter an. Allerdings gab es auch Anlass zu leiser Hoffnung: Aus dem See begann Wasser durch den Schutt- und Geröllberg hindurch abzufließen, was die Gefahr einer zerstörerischen Riesen-Flutwelle senkte. Die Gefahr sei aber nicht vorbei, warnten die Behörden.