Deutschland

Bald 100 Tage CDU-SPD-Koalition: Von weggeschlossenen Handys und eisigen Mienen

Trotz eines rasanten Gesetze-Starts ist die Koalition bereits kurz nach ihrem Start in einem turbulenten Sommer gelandet. Nach Gesprächen im Kanzleramt, mit Ministern, Partei- und Fraktionschefs schälen sich drei große Probleme heraus, an denen diese Koalition scheitern könnte, wenn Schwarz-Rot sie nicht löst. Eine Spurensuche.

Mit der Kommunikation hapert es noch: (v.l.) CSU-Innenminister Alexander Dobrindt, Finanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil und Kanzler Friedrich Merz

Mit der Kommunikation hapert es noch: (v.l.) CSU-Innenminister Alexander Dobrindt, Finanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil und Kanzler Friedrich Merz Foto: AFP/Odd Andersen

Die Miene von Kanzler Friedrich Merz spricht Bände. Die von seinem Vizekanzler Lars Klingbeil auch, ebenso die von Unionsfraktionschef Jens Spahn. Es ist Freitagmittag, der letzte Tag im Bundestag vor der parlamentarischen Sommerpause. Eigentlich sollte es der Tag des gegenseitigen Händeschüttelns in der schwarz-roten Koalition werden. Man wollte sich für gemeinsame Projekte, besonders im Bereich der Wirtschaftsentlastung, feiern.

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