Österreich

Austro-Ampel mit hohem Konfliktpotenzial in Herkulesaufgabe gestartet

Nach der längsten Regierungsbildung der Zweiten Republik steht Österreichs erste Dreier-Koalition vor einer der globalen Zeitenwende entsprechenden Herkulesaufgabe. Dazu kommen interne Konfliktpotenziale, die das Experiment von ÖVP, SPÖ und NEOS zur Zeitbombe machen.

Der neue österreichische Bundeskanzler Christian Stocker (l.), der Vize-Kanzler Andreas Babler und die neue Außenministerin Beate Meinl-Reisinger während der Vereidigungszeremonie in der Wiener Hofburg

Der neue österreichische Bundeskanzler Christian Stocker (l.), der Vize-Kanzler Andreas Babler und die neue Außenministerin Beate Meinl-Reisinger während der Vereidigungszeremonie in der Wiener Hofburg Foto: Roland Schlager/APA/AFP

Wenigstens gibt es jetzt eine Regierung und die Rechtspopulisten bleiben auf der Oppositionsbank – so der allgemeine Tenor der Kommentatoren. Mehr als fünf Monate – so lange wie noch nie in der Zweiten Republik – hat es gedauert, bis Bundespräsident Alexander van der Bellen am Montag in der Hofburg den neuen Bundeskanzler angelobte, mit dem vor zwei Monaten niemand gerechnet hatte.

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