Gefangen im Iran

Australierin Kylie Moore-Gilbert kommt frei – im Austausch mit drei in Thailand inhaftierten Iranern

Wegen angeblicher Spionage saß die britisch-australische Akademikerin Kylie Moore-Gilbert über zwei Jahre im Iran im Gefängnis. Nun kam die Forscherin, die stets ihre Unschuld beteuert hat, im Rahmen eines Gefangenenaustauschs frei.

Mehr als 800 Tage im Iran inhaftiert: die britisch-australische Islamwissenschaftlerin Kylie Moore-Gilbert

Mehr als 800 Tage im Iran inhaftiert: die britisch-australische Islamwissenschaftlerin Kylie Moore-Gilbert Foto: AFP/Irib News Agency

Über 800 Tage verbrachte die britisch-australische Islamwissenschaftlerin Kylie Moore-Gilbert im Gefängnis im Iran. Als sie nun im Rahmen eines Gefangenenaustauschs freikam, sagte sie, sie verlasse das Land „mit bittersüßen Gefühlen“ und „als eine Freundin“. Moore-Gilbert, eine Dozentin der Universität von Melbourne, war wegen angeblicher Spionage zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden. Sie hatte den Vorwurf stets bestritten und ihre Unschuld beteuert.

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