Atomenergie

Ausstieg aus dem Ausstieg: Belgien verlängert Laufzeiten von Kernkraftwerken

Es ist der Ausstieg aus dem Atom-Ausstieg: Belgien und der französische Stromversorger Engie haben sich auf eine Verlängerung der Laufzeit von zwei Kernkraftwerken um zehn Jahre geeinigt. Bei den Reaktoren handelt es sich um Doel 4 bei Antwerpen und Tihange 3 bei Lüttich. Sie sollen nun renoviert und erweitert werden.

Die Kühltürme des Atomkraftwerks in Doel

Die Kühltürme des Atomkraftwerks in Doel Foto: AFP/Emmanuel Dunand

Belgien hat den Atomausstieg bereits 2003 gesetzlich verankert. Eigentlich sollte er 2025 abgeschlossen werden. Der Krieg in der Ukraine hat die Pläne durchkreuzt. Die belgische Föderal-Regierung hatte sich schon im Frühjahr 2022 darauf geeinigt, die beiden Reaktoren bei Versorgungsproblemen länger laufen zu lassen.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

WHO warnt

Ebola im Kongo mit hoher Ausbreitungsgefahr