Sudan
Augenzeugen berichten von der Gewalt der RSF-Milizionäre
Amna Harun musste mitansehen, wie Milizionäre in Al-Faschir ihren Mann und ihren ältesten Sohn erschossen. „Sie haben sie direkt vor meinen Augen getötet und gesagt: ‚Wir wollen euch hier nicht’“, erzählt sie. Harun konnte entkommen. Sie und andere Geflüchtete schilderten der Nachrichtenagentur AFP Gräueltaten, die die RSF-Miliz bei der Einnahme der Stadt im Westen des Sudans verübte.
Die Flucht vor den RSF-Milizionären in Al-Faschir führte diese Frauen vorerst in den sudanesischen Ort Tawila Foto: AFP
Die Kämpfer der Rapid Support Forces (RSF) hatten Al-Faschir in der Region Darfur am 26. Oktober erobert. Seitdem gibt es Berichte über Massenmorde, Entführungen und Vergewaltigungen.