Analyse

Auch in Deutschland steigt der Druck auf die Sozialpolitik

Spitzenreiter bei Krankheitstagen, Schlusslicht bei Jahresarbeitszeiten und eine hohe Teilzeitquote: Deutschland steht nicht gut da. Der deutsche Kanzler warnt vor Wohlstandsverlusten, die Koalition hat einiges vor.

Die deutsche Arbeitsministerin Bärbel Bas und Finanzminister Lars Klingbeil werden in der Merz-Regierung viel zu tun haben, um den sozialen Aspekt in der „Sozialen Marktwirtschaft“ zu erhalten

Die deutsche Arbeitsministerin Bärbel Bas und Finanzminister Lars Klingbeil werden in der Merz-Regierung viel zu tun haben, um den sozialen Aspekt in der „Sozialen Marktwirtschaft“ zu erhalten Foto: AFP/Tobias Schwarz

Der Kanzler hat in seiner ersten Regierungserklärung die Zielsetzung der Sozialen Marktwirtschaft erneuert: „Wohlstand für alle“ – dieses Versprechen müsse wieder eingelöst werden. Schon zuvor hatte Friedrich Merz gesagt: „Mit Vier-Tage-Woche und Work-Life-Balance können wir den Wohlstand nicht erhalten.“ Das löst eine Debatte über Arbeitszeiten, Krankheitstage, Teilzeit aus: Wie faul sind die Deutschen?

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