Todesstrafe
Auch Asselborn äußert Abscheu über Hinrichtung von iranischem Ringer
Der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn hat die Hinrichtung des iranischen Ringers Navid Afkari aufs Schärfste verurteilt – wie zuvor auch die Europäische Union als Ganzes.
Demonstranten schwenken die Löwen- und Sonnenflagge des Nationalen Widerstandsrats des Iran und die weiße Fahne der Volksmudschaheddin des Iran, zweier iranischer Oppositionsgruppen, mit einem Plakat, das das durchgestrichene Gesicht des iranischen Präsidenten Hassan Rouhani zeigt, während sie am 12. September 2020 vor der iranischen Botschaft in London gegen die Hinrichtung des iranischen Ringer Navid Afkari… AFP
Der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn hat die Hinrichtung des iranischen Ringers Navid Afkari aufs Schärfste verurteilt: "Ich möchte unser Bekenntnis zur Meinungsfreiheit und zur Freiheit der friedlichen Demonstration sowie zum Recht eines jeden auf ein faires Verfahren bekräftigen. Wie seine Partner in der Europäischen Union lehnt Luxemburg die Todesstrafe überall und unter allen Umständen, ohne Ausnahme, ab.“, heißt es in einer Erklärung, die am Dienstagmittag vom Außenministerium verbreitet wurde. „Die Todesstrafe ist eine grausame, ungerechte und unmenschliche Strafe, die keine Form der Abschreckung bietet und Justizirrtümer unheilbar macht. Luxemburg fordert alle Staaten, die die Todesstrafe noch anwenden, auf, ein Moratorium im Hinblick auf ihre endgültige Abschaffung zu erlassen. Unser Ziel bleibt die weltweite Abschaffung der Todesstrafe.“