Sipri-Bericht

Atommächte verfügen über 12.705 – weitere werden wohl folgen

Das Friedensforschungsinstitut Sipri rechnet mit einer Zunahme von Atomwaffen im kommenden Jahrzehnt.

Menschen schauen in einem Bahnhof im südkoreanischen Seoul auf einen Fernsehbildschirm, auf dem eine Nachrichtensendung über nordkoreanische Raketenstarts gezeigt wird. Nordkorea führt immer wieder Tests von Raketen durch, die auch Atomsprengköpfe tragen können.

Menschen schauen in einem Bahnhof im südkoreanischen Seoul auf einen Fernsehbildschirm, auf dem eine Nachrichtensendung über nordkoreanische Raketenstarts gezeigt wird. Nordkorea führt immer wieder Tests von Raketen durch, die auch Atomsprengköpfe tragen können. Foto: Lee Jin-Man/AP/dpa

Es gebe deutliche Anzeichen dafür, dass der nach dem Ende des Kalten Krieges eingesetzte Rückgang von Atomwaffen an sein Ende gelange, teilte das in Stockholm ansässige Institut anlässlich der Vorstellung seines Jahrbuchs 2022 am Montag mit. So sei die Zahl der Atomsprengköpfe zwischen Januar 2021 und Januar 2022 zwar zurückgegangen. Die Bedeutung von Atomwaffen in den Militärstrategien großer Staaten nehme aber wieder zu.

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