Indopazifik

Asia Power Index zerstreut den Mythos des dominanten Chinas

Im Asia Power Index bewertet das australische Lowy Institut die Macht von 26 Ländern und Territorien in der indopazifischen Region. Das Ergebnis der diesjährigen Auswertung überraschte sogar die Analysten: Chinas Macht hat durch die selbstgewählte Isolation abgenommen, die USA gewinnen auf voller Länge. Doch auch andere Länder überraschen.

Ende der Neujahr-Feierlichkeiten in Schanghai: China ist vor allem auch viel Repression

Ende der Neujahr-Feierlichkeiten in Schanghai: China ist vor allem auch viel Repression Foto: AFP/Hector Retamal

Der Aufstieg Chinas, die Neuordnung der Welt – unzählige Artikel wurden in den vergangenen Jahren über das Reich der Mitte und seinen enormen wirtschaftlichen Erfolg geschrieben. Auf Wikipedia ist „chinesisches Jahrhundert“ bereits ein eingetragener Begriff und bezeichnet „die Vorstellung, dass das 21. Jahrhundert geopolitisch und wirtschaftlich von der Volksrepublik China als Supermacht dominiert sein wird“. Doch der aktuelle Asia Power Index, der zum inzwischen fünften Mal vom Lowy Institut, einem in Sydney ansässigen Thinktank, herausgegeben wird, liefert ein überraschendes Ergebnis. Demnach forderte Chinas selbst auferlegte Isolation und die Null-Covid-Politik einen hohen Tribut, wie es vonseiten des Lowy Instituts heißt. „Angetrieben von Chinas Konnektivitätsverlust haben die Vereinigten Staaten den ersten Platz in der Messung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zurückerobert.“

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